Die widerspenstige Zähmung

Der Spatenstich erfolgte  im Mai 1870. Von nun an arbeitete eine Heerschar von billigen Arbeitskräften aus 'aller Herren' Länder fieberhaft an dem Bau von Dämmen.

Die riesigen Trocken- und Schwimmbagger, Fix- und Dampfkräne, Exkavatoren und Lokomotiven leisteten fünf Jahre lang ganze Arbeit. 1875 schließlich, nach dem 'Durchstich', war ein dreizehn Kilometer langes, neu geschaffenes Flussbett der Donau mit befestigten Ufern reguliert und die Donau somit schiffbar.

Der 'Floridsdorfer Arm', der bei Wien bis dahin den Hauptstrom der Donau gebildet hatte, wurde durch die Regulierung zum sechs Kilometer langen Altarm und trug fortan den Namen 'Altes Donaubett'.

 

Die nunmehr zum strömungslosen Wasserarm mutierte 'Alte Donau' entwickelte im Laufe der Zeit eine Vielzahl von verästelten und gewundenen kleineren Wasserläufen. Diese wiederum umspülten flache Erderhebungen und veränderten im Gebiet zwischen Jedlesee und Kagran die üppige Insellandschaft nachhaltig.

 

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