Die Geburt einer Insel

Eine der Inseln in der 'Alten Donau' war der 'Kleine Gänshaufen'. Diese Bezeichnung für die Schotterinsel tauchte erstmalig 1855 im 'Bestandsplan der Donau mit Regulierungs-Vorschlag' von Franz Ritter von Hauslab auf.

'Kaisermühlen' war Mitte des 19. Jahrhunderts ein belebter Ort. In den zahlreichen Schiffsmühlen, Lagerhäusern, Depots und Gastwirtschaften herrschte Hochbetrieb. Die Verlagerung des Hauptbetts der Donau im Jahr 1875 veränderte jedoch alles. Kaisermühlen war von Wien aus nur noch durch eine Fähre erreichbar.

Die Flaute hielt nicht lange an. 1876 wurde die 'Kronprinz-Rudolf-Brücke' eröffnet, die Vorgängerin der heutigen 'Reichsbrücke'. Es siedelten sich Industriebetriebe und Fabriken an, Zinshäuser entstanden, und im Winter wurde die Eisgewinnung zu einem lukrativen Geschäft.

Das 'Franz-Josefs-Land' am Kaiserwasser entwickelte sich zu einem belebten Vergnügungsgebiet.

 

Aus der alten Schiffsstation wurde das 'Cafe Central'. Dort kehrten die Sportruderer mit ihren Booten, den so genannten 'Gigs', ein. Daher wurde das Lokal auch 'Gigerl-Alm' genannt. Segel- und Ruderbootunternehmer siedelten sich ebenso an wie Gastwirtschaften, die 'Lustschifffahrt' blühte auf.

 

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